 Der Einsatz arbeitmarktpolitischer Instrumente für die Entwicklung von älteren arbeitslosen Fachkräften und deren Qualifizierung ist vielfach nicht verbreitet. IT 50plus knüpft hier an den Maßnahmenkatalog des Programms „50plus“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) an.
BITKOM und IG Metall sehen insbesondere die Regelungen nach § 417 SGB I als Möglichkeit zur Förderung von Arbeitslosen. Derzeit laufen Aktivitäten, mit denen erreicht werden sollen, dass Bildungsgutscheine in Absprache mit der Bundesagentur für Arbeit für länger laufende Qualifizierungen wie z.B. denen des IT-Weiterbildungssystems eingesetzt werden können. Notwendig ist dafür, einen flexibler Einsatz möglich zu machen, der entweder ein umfassendes Angebot eines Bildungsdienstleisters ermöglicht, oder einzelne Komponenten wie Coaching durch Externe oder Betriebsangehörige zulässt. Gleiches gilt für die Qualifizierung von Arbeitslosen, deren Fachwissen in formalen oder informellen Lernkontexten aktualisiert werden kann.
Eine wesentliche Aufgabe von IT 50plus besteht in der Beratung zur Inanspruchnahme von Eingliederungszuschüssen, um die Hürden zur (Wieder-)Beschäftigung Älterer abzubauen. Das Projekt strebt insbesondere an, Unternehmen mit akutem Bedarf an Arbeitskräften für die Bereitstellung von Qualifizierungsprojekten zu gewinnen. Hierdurch kann der Übergang von Qualifizierung in Beschäftigung in besonderer Weise gefördert werden.
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