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Initiative IT 50plus auf der
CeBIT 2010

E-Learning für ältere IT-Fachkräfte


IT 50plus und MMB-Institut starten empirische Studie auf der Suche nach "gutem E-Learning" für erfahrene IT-Fachkräfte

IT 50plus Fachtagung 2009

Teilprojekt FuTEx -Qualifizierung am virtuellen Arbeitsplatz

Projektmanagement Qualifizie-
rungscoach: Weiterbildungsprofil für ältere IT-Projektmanager


GPM und IT 50plus entwickeln gemeinsam Weiterbildungsprofil für ältere IT-Projektmanager

Mitarbeiter Initiative IT 50plus

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Beraternetzwerk

Innovative Personalentwicklung in der IT-Branche – das IT-Weiterbildungssystem

Seit dem Jahr 2002 existiert das IT-Weiterbildungssystem, das seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert wurde. So wurde das IT-Weiterbildungssystem zum
1. März 2009 weitreichend neustrukturiert und vereinfacht.

Eine Besonderheit des IT-Weiterbildungssystems besteht darin, dass die betrieblichen Arbeitsaufgaben und -prozesse zum Bezugspunkt und zum Lerngegenstand der Qualifizierung werden. Die erfahrungsbezogene Qualifizierung der IT-Spezialisten findet im Arbeitsprozess und am betrieblichen Arbeitsplatz statt. Personal- und Organsations-
entwicklung können dadurch miteinander verbunden werden. Diese Form der arbeitsprozessorientierten Weiterbildung hat den Vorteil, dass durch die aktuelle betriebliche Relevanz des Arbeitsprozesses eine individuelle und bedarfsorientierte Professionalisierung im Sinne einer Kompetenzentwicklung gewährleistet ist, wodurch ein auf Kenntnisse ausgerichtetes Vorratslernen vermieden wird. Durch die Förderung der beruflichen Handlungskompetenz der zu Qualifizierenden werden neben den fachlichen auch gezielt soziale und personale Kompetenzen weiterentwickelt.

Durch eine arbeitsprozessorientierte konzeptionelle Ausrichtung der Weiterbildung und die Integration in die betrieblichen Arbeitsabläufe ergeben sich für die Weiterbildungsbeteiligten verschiedene Vorteile:

  • Der hohe technologische Innovationsdruck und die kurzen Innovationszyklen in der IT-Branche werden durch eine arbeitsintegrierte Weiterbildung in die betriebliche Arbeitsorganisation adäquat berücksichtigt.
  • Die individuelle berufliche Handlungsfähigkeit wird erfasst, sichtbar gemacht und anerkannt. Klassischen Quer- und Seiteneinsteigern werden dadurch berufliche Karrieremöglichkeiten geschaffen.
  • Die weiterbildungsbedingten Ausfallzeiten können stark reduziert werden.
  • Die individuelle Kompetenzentwicklung der Weiterbildungsteilnehmer ist unmittelbar verwertbar, aber auch transferierbar.
  • Durch eine flexible Ausrichtung auf die unternehmensspezifischen Arbeitsprozesse und die Arbeitsorganisation können die betrieblichen Belange und Abläufe berücksichtigt werden.
  • Der Weiterzubildende reflektiert das eigene Arbeitshandeln und darüber die Arbeitsprozesse sowie die betriebliche Arbeitsorganisation, wodurch individuelle Handlungsalternativen entwickelt und betriebliche Verbesserungspotenziale erschlossen werden können.
  • Das erfahrungsbezogene Lernen, das Lernen im Prozess der Arbeit, wie es im IT-Weiterbildungssystem angelegt ist, ist als eine Form des Lernens für ältere und erfahrene Mitarbeiter besonders geeignet. Durch die Reflexion über eigene Erfahrungen werden individuelle Erkenntnisprozesse initiiert und Entwicklungspotenziale aktiviert.

Die angestrebten individuellen Kompetenzentwicklungsprozesse basieren auf einer arbeitsprozessorientierten Methodik, die auch als „Lernen im Prozess der Arbeit“ bezeichnet wird.


Aufbau und Struktur des IT-Weiterbildungssystems
Das IT-Weiterbildungssystem baut auf den IT-Ausbildungsberufen auf und besteht aus drei Ebenen: der Spezialistenebene, der Ebene der operativen Professionals und der strategischen Professionals.

Die Spezialistenebene umfasst 14 Profile, die fünf Profilgruppen zugeordnet sind.  Für eine Spezialistenqualifizierung kommen IT-Fachkräfte in Betracht, die über

  • einen berufsqualifizierenden Bildungsabschluss in einem IT-Ausbildungsberuf oder
  • einen berufsqualifizierenden Bildungsabschluss in einem sonstigen Beruf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis im IT-Bereich oder
  • eine mindestens vierjährige Berufspraxis im IT-Bereich oder
  • den Nachweis über den Erwerb adäquater Qualifikationen verfügen.

Auf der Spezialistenebene baut die Ebene der operativen IT-Professionals mit vier Weiterbildungsprofilen und schließlich die der strategischen IT-Professionals mit zwei Weiterbildungsprofilen auf. Auf den Professionalebenen sollen Führungskräfte eine umfassende Qualifizierung erhalten, während auf der Spezialistenebene eine spezielle Qualifizierungstiefe angestrebt wird. Die Spezialistenqualifizierung ist eine Anpassungsfortbildung und die Professional-Qualifizierung eine Aufstiegsfortbildung.

International anerkannte Zertifizierung
Den Abschluss der Qualifizierung bildet die Zertifizierung der IT-Spezialisten, die sich an der internationalen Norm der Personalzertifizierung ISO/IEC 17024 orientiert, also eben nicht  hersteller- oder produktbezogen ist. Das Zertifikat bescheinigt die berufliche Handlungsfähigkeit einer IT-Fachkraft, also die Kompetenz eigenverantwortlich und selbstständig Projekte bearbeiten und dabei betriebliche Arbeitszusammenhänge und -prozesse ganzheitlich berücksichtigen zu können. Nähere Informationen zu Zertifizierung und Prüfung sind bei der akkreditierten Zertifizierungsstelle für IT-Spezialisten
Cert-IT GmbH (www.cert-it.com) erhältlich.
Die Weiterbildungsabschlüsse der operativen und strategischen Professionals werden durch Abschlussprüfungen vor entsprechenden Prüfungsausschüssen der Industrie- und Handelskammern erworben.

Ansprechpartner

Dr. Thomas Schröder

Kontakt


 

Last Update: 30.07.2010 | © 2007 by IT 50plus | info@it-50plus.org
Last Update: 30.07.2010 | © 2010 by IT 50plus | info@it-50plus.org